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<pre>Auch beim jüngsten 0:2 gegen den VfL Wolfsburg konnten die Beobachter wieder einmal eindrucksvolle Einblicke gewinnen, wie schlimm es derzeit um die Hessen steht — in der zweiten Hälfte war der Auftritt der einstmals so heimstarken Eintracht nur noch von Orientierungslosigkeit geprägt.  <p> Nach einer verständlicherweise in gehobener Stimmung absolvierten Vorbereitung ist den Königsblauen nun sicherlich auch beim amtierenden Vizemeister eine ganze Menge zuzutrauen — zumal der Verfolger beileibe nicht in Bestbesetzung zum wichtigen Sechs-Punkte-Spiel erscheint.  <p>  Aufgrund der jeweiligen Platzverweise ist es den Bullen möglich, auf die fehlende Aussagekraft dieser Niederlagen zu verweisen. Auch nach den jüngst absolvierten 210 Minuten scheint nicht restlos geklärt zu sein, dass der FC Bayern derzeit tatsächlich den besseren Fußball spielt. <p> Jedoch wäre es zu einfach, den Abwärtstrend allein an Ancelotti festzumachen. Denn augenscheinlich haben derzeit zahlreiche Stars mit Formproblemen zu kämpfen. <p>  Das liegt wohl auch an der dürftigen Auswärts-Performance in diesem Kalenderjahr. Im Jahr 2017 haben die Berliner nur eines ihrer insgesamt elf Bundesliga-Auswärtsspiele gewonnen. Das war am vorletzten Spieltag der Vorsaison mit 2:0 in Darmstadt.  </pre>


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<pre>Wann immer die Bayern in der Bundesliga auflaufen — ob zu Hause oder in der Fremde — ist ihnen die Favoritenrolle auf den Wettmärkten gewiss. Da machen die deutschen Buchmacher auch an diesem Wochenende keine Ausnahme.  <p> „Im 59. Bundesligaspiel werde ich das erste Mal etwas über den Schiedsrichter sagen: Ein normales Spiel wurde von Anfang an beeinflusst. Wenn beide Trainer einen Hals haben, dann kann etwas nicht stimmen“, polterte der 49-Jährige.  <p>  Auch Trainer Domenico Tedesco gratulierte dem Gegner: „Das war ein hochverdienter Sieg. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, hat der HSV umgesetzt.“ <p> Angesichts dieser Bestandsaufnahme erscheint es geradezu als alternativlos, nach dem Jahresabschluss die Lokomotive auszutauschen, die zwar für meist passable Auftritte, nicht aber für die zwingend erforderlichen Zähler garantiert. <p>  Angesichts der dennoch kassierten 0:1-Niederlagen könnten die Gesichter bei den Mainzern derzeit vermutlich kaum länger sein: In der Geschichte der Bundesliga war es zuvor noch keinem Team „gelungen“, ein Jahr gleich einmal mit jeweiligen Pleiten gegen die beiden Liga-Neulinge zu beginnen.  </pre> 


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<pre> Der Höhenflug der Gladbacher geht munter weiter. Nach dem 3:0-Überraschungserfolg gegen Bayern München gelang der Mannschaft von Dieter Hecking am vergangenen Spieltag mit dem 4:0-Heimsieg gegen Mainz der nächste Streich.  <p> Kann Leverkusen (im Bild Amine Adli) den VfL Wolfsburg endlich wieder in der BayArena besiegen? In den letzten fünf Heimspielen gegen die Niedersachsen gab es keinen Sieg. (Â© IMAGO / Uwe Kraft)  <p>  Von 25 Schüssen aufs Tor fand lediglich der Kopfball von Theodor Gebre Selassie den Weg ins Netz. „Wir müssen vor dem gegnerischen Tor kälter werden“, gab der Werder-Trainer die Parole aus. <p>  Es war die bereits sechste Partie in dieser Saison, in der Hannover drei oder mehr Gegentore kassierte. <p>  Im Nachhinein musste sich Bayer den Vorwurf gefallen lassen, auf die verdammt clever agierenden Gäste nicht optimal vorbereitet gewesen zu sein: Dabei hatte es im Vorfeld nicht an Warnungen gemangelt, dass in den Auswärtsspielen immer mit den Bremern gerechnet werden muss.  </pre>


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<pre> Zum Abschied wünscht auch er sich, dass von den 15 Punkten, die es noch zu holen gebe, möglichst viele auf dem Mainzer Konto landen. Hierfür sei die Mannschaft aber auch auf die Hilfe der Fans angewiesen:  <p> Dabei hatte sich den Mainzern erst vor wenigen Tagen die gute Möglichkeit geboten, eine Vorentscheidung im direkten Duell herbeizuführen — bei den von den jüngsten Rückschlägen sichtlich mitgenommenen Rothosen sprang allerdings nur ein kaum hilfreiches torloses Remis heraus.   <p> Während sich der noch immer ungeschlagene Gast aus dem Kraichgau selbstbewusst wie nie zuvor gen Europa orientiert, müssen die Hausherren nach der 1:2-Niederlage in Bremen erst einmal das neuerliche Abrutschen in die untere Hälfte des Tableaus verdauen. <p>  Ausschlaggebend hierfür sei laut RB-Urgestein Diego Demme insbesondere die Rückkehr zu den Leipziger „Grundtugenden“ gewesen – namentlich enorme Laufbereitschaft, intensive Zweikampfführung, vehementes Pressing in der gegnerischen Hälfte und gnadenlose Effizienz im Torabschluss.  <p> Die „Königsblauen“ machten in der BayArena vieles richtig. Sie präsentierten sich gut organisiert, sicher und aggressiv in den Zweikämpfen — und sie schossen sehr schnell durch Guido Burgstaller den Führungstreffer.  </pre>


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<pre> „Obwohl Augsburg mit zehn Feldspielern 20 Meter vor dem eigenen Tor eine Linie aufgebaut hat, haben wir uns fünf oder sechs hochkarätige Torchancen erarbeitet. Aber meine Mannschaft hat den Sieg mit großem Willen erzwungen und daher verdient gewonnen“, lobte Hecking sein Team.  <p> Bei den arg gebeutelten Gladbachern macht sich dagegen Aufbruchsstimmung breit. Brachten im Zuge der Englischen Woche doch endlich auch die Fohlen ihre ersten beiden Saisondreier unter Dach und Fach (3:1 in Stuttgart, 4.2 gegen Augsburg).  <p>  Das hier erkennbar werdende Selbstvertrauen macht deutlich, dass die Eintracht die vorherige Durststrecke keineswegs als Makel verstand: Die überzeugenden Vorstellungen bei den Punktgewinnen gegen Hertha und die Bayern wogen den zwischenzeitlichen Rückschlag im Breisgau mehr als auf. <p>  „An dieser Rechnung beteiligen wir uns nicht“, stellte Fabian Frei klar „Am Mittwoch haben wir ein Heimspiel, und in dem wollen wir unbedingt punkten.“ Punkte gegen Hoffenheim gab es laut Statistik regelmäßig.  <p> Dank des späten Ausgleichtreffers gegen Stuttgart bleibt der „Sport-Club“ in der Tabelle auf Platz 13, punktegleich mit Aufsteiger Fortuna Düsseldorf (Platz 14) und Schalke 04 (Platz 12).  </pre>


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